Untersuchung der Wirksamkeit und Wirkungsweise der rhythmischen Massage
In Zusammenarbeit mit der Ita Wegman Klinik in Arlesheim
Die Rhythmische Massage wurde 1922 von Dr. Ita Wegman und Dr. Margarethe Hauschka begründet. Sie beruht auf der klassischen Heilmassage, arbeitet jedoch zusätzlich mit anderen Griffen und Techniken und regt das Rhythmische System des Menschen an. Wirkungen der Rhythmischen Massage sind: Durchwärmung des Organismus, vertiefte Atmung, positiver Einfluss bei Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Erschöpfung, Schmerzen, Verspannungen, und Stauungen. Darüber hinaus wirkt die Rhythmische Massage ausgleichend auf die Stimmung.
Bei diesem im Jahr 2008 begonnenen Projekt handelt sich um eine prospektive Kohorten-Studie. Die Patienten dürfen im Rahmen ihrer Behandlung neben Rhythmischer Massage auch andere Therapien in Anspruch nehmen. Alle Diagnosen werden berücksichtigt. Die Entscheidung für Rhythmische Massage wird vom behandelnden Arzt unabhängig von der Studie getroffen und entsprechend verordnet. In dieser Studie wird der Therapieprozess mit Fragebogen zur Beschwerde- und Symptomveränderung und anhand von Gesprächen dokumentiert. Sechs Monate nach Therapiebeginn folgt eine Follow-up-Untersuchung zur Überprüfung der Nachhaltigkeit des Therapieerfolgs.
In einer Pilotphase wurde zum einen die Veränderung der Wärmeverteilung mittels Wärmebildkamera untersucht, zum anderen die Herzratenvariabilität erfasst. Während am Paracelsus-Spital mit der Auswertung der Wärmebilder begonnen wurde, haben sich die Kollegen der Forschungsabteilung der Ita Wegman Klinik derjenigen der Herzratenvariabilität gewidmet.