Prüfung einer homöopathischen Verdünnung von Aconitum napellus
In Zusammenarbeit mit: UniversitätsSpital Zürich
Diese randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie untersuchte, ob zwischen den Reaktionen von gesunden Probanden (Mitarbeitende des Paracelsus-Spital Richterswil, N=33) auf eine homöopathisch verdünnte Substanz – Aconitum napellus C30 - und denjenigen auf ein Placebo unterschieden werden kann. In einer Gruppe nahmen die Probanden zuerst Aconitum napellus C30 und anschliessend ein Placebo, während die Probanden der zweiten Gruppe zuerst mit einem Placebo und danach mit Aconitum napellus C30 behandelt wurden. Die Symptome und Erscheinungen nach jeder Behandlung wurden gesammelt, bewertet, gewichtet und repertorisiert. Die statistische Auswertung der Crossover-Daten erfolgte mit dem Wilcoxon-Mann-Whitney Rangtest. Zwischen den Reaktionen von gesunden Probanden auf Aconitum napellus C30 und auf das Placebo war ein deutlicher Unterschied festzustellen.
Diese im Rahmen der Dissertation von Herrn Dr. Daryoush Piltan am PSR durchgeführte Studie wurde 2009 nach einem komplexen Review-Prozess in der Fachzeitschrift „Forschende Komplementärmedizin“ veröffentlicht. Dadurch ist es auf internationaler Ebene gelungen, einen der ersten Beweise zu erbringen, die zeigen, dass sich die Reaktionen von Gesunden auf ein homöopathisches Präparat sehr wohl von denjenigen auf das Placebo unterscheiden lassen. Die Kritik an dieser Veröffentlichung (erschienen 2009 in: Focus on Alternative and Complementary Medicine 14: 302, Hrsg. Prof. Edzard Ernst, Exeter, England) liess zwar nicht lange auf sich warten, korrekterweise wurde der Forschungsabteilung aber die Gelegenheit gegeben, diese zu widerlegen.