Einfluss alternativer Lebensstile auf die Gesundheit
In Zusammenarbeit mit: Universität Maastricht (NL)
In der oben erwähnten KOALA-Studie wurden u. a. verschiedene gesundheitliche Parameter von Müttern festgehalten. Die Studie umfasste nicht nur einen Fragebogen zur Gesundheit der Mütter, sondern auch mehrere Messparameter, welche die Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen darstellen (Übergewicht vor und zirka 4 Jahre nach der Schwangerschaft, Gewichtzunahme während der Schwangerschaft, Körpergrösse, Blutdruck). Um Frauen mit unterschiedlichen Lebensstilen einbeziehen zu können, wurden für die KOALA-Studie sowohl Frauen mit sehr wahrscheinlich konventionellem Lebensstil (insgesamt 2343) als auch Frauen mit alternativem Lebensstil (insgesamt 491) rekrutiert.
2011 hat sich die Forschungsabteilung stark bei der Auswertung der entsprechenden Daten engagiert. Dafür unabdingbar war der enge Austausch mit dem langjährigen Kooperationspartner, dem Epidemiologen Dr. Carel Thijs. Die Daten bestätigen die Vermutung, dass ein alternativer – zum Teil durch Anthroposophie beeinflusster – Lebensstil sich positiv auf den Gesundheitszustand auswirken kann. Eine entsprechende Veröffentlichung ist in Vorbereitung.