Einfluss biologischer Ernährung auf die Qualität von humaner Muttermilch und die Gesundheit von Kind und Mutter
In Zusammenarbeit mit: Universität Maastricht (NL) und Universität Hamburg (D)
In der Hoffnung, die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Bio-Produkten naturwissenschaftlich begründen zu können, beteiligte sich die Forschungsabteilung an einer international ausgerichteten Kohorten-Studie Namens KOALA. Die ersten Daten zeigten, dass die Muttermilch von Frauen, die sich biologisch ernährten (bezüglich Milchprodukte und Fleisch), mehr konjugierte Fettsäuren und mehr von deren Vorstufe enthielt, welche anti-diabetische, anti-arterio¬sklerotische, anti-karzinogene und immunmodulierende Eigenschaften aufweisen. Umgekehrt war der Elaidinsäuregehalt – bezeichnend für Transfettsäuren industriellen Ursprungs, die in teilgehärteten pflanzlichen Ölen in hohen Mengen vorkommen und in Verdacht stehen, das Risiko für Herz-/Kreislauferkrankungen zu erhöhen - in der Muttermilch der Frauen, die biologische Produkten zu sich nahmen, niedriger als derjenige der sich konventionell ernährenden Mutter.
In einer Erweiterung dieser klinischen Studie wurde auch gezeigt, dass 2-jährige Kinder, die in den Konsumgenuss biologischer Milchprodukte kamen, weniger Ekzeme entwickelten als vergleichbare Empfänger konventioneller Ernährung.
Im Rahmen einer neuen Auswertung der oben genannten Daten ist die Tendenz feststellbar, dass der Anteil an konjugierten Fettsäuren in der Muttermilch der Frauen, die sich mit biologisch-dynamischen Milchprodukten ernährten, noch höher war als in der Muttermilch der Frauen, welche biologische (nicht aber biologisch-dynamische) Milchprodukte zu sich nahmen.
Die Daten weisen auf einen Beitrag biologischer (und noch mehr biologisch-dynamischer) Milchprodukte zur Verbesserung der Gesundheit hin.