Gynäkologie
Eine gynäkologische Erkrankung ist stets ein Einschnitt in die Lebensumstände einer Frau. Besonders dann, wenn eine Operation in Betracht kommt. Wir sind bestrebt, jede Patientin in ihrer individuellen biografischen Situation wahrzunehmen. Sei dies in der Sprechstunde, für einen ambulanten Eingriff oder eine Operation mit stationärem Spitalaufenthalt. Gemeinsam mit der Patientin suchen wir im Beratungsgespräch den für sie richtigen Entscheid. Dabei achten wir darauf, stets die möglichst sanfte Behandlungsart zu wählen.
Konventionelle und komplementärmedizinische Verfahren
Bei Krebserkrankungen wie Brust- und Unterleibskrebs schöpfen wir die Möglichkeiten der konservativen Methoden aus. Falls eine solche angezeigt ist, führen wir Operationen möglichst schonend und Organ erhaltend durch. In der Nachbehandlung verbinden wir die konventionellen Behandlungen – Hormontherapie, Bestrahlung, Chemotherapie – mit einer Misteltherapie und mit aktivierenden anthroposophischen Therapien. Viele gynäkologische Erkrankungen können konservativ, das heisst mit pflanzlichen Heilmitteln, Heileurythmie und künstlerischen Therapien oder rhythmischer Massage und Physiotherapie erfolgreich behandelt werden.
Im Paracelsus-Spital findet ein ständiger Austausch zwischen den verschiedenen Fachpersonen statt um die bestmögliche Behandlung für jede Patientin zu erarbeiten. Unter anderem gibt es im Spital regelmässig klinische Konferenzen mit den spitalinternen Onkologen, um die jeweils optimale Therapie für Frauen mit Krebserkrankungen individuell auszuloten. Das Paracelsus-Spital arbeitet dabei eng mit externen Spezialisten zusammen, unter anderem durch Austausch mit dem Brustzentrum Zürich.